"Wir freuen uns sehr, das Haus am "Tag des offenen Denkmals" präsentieren zu dürfen", freut sich Wilhelm Renzenbrink, der sich mit der Renovierung des rund 230 Jahre alten Fachwerkgebäudes einen Kindheitstraum erfüllte.
Rund 15 Monate investierte der engagierte Unternehmer viel Zeit und Geld, um das ehemalige Heuerlingshaus unter Wahrung der historischen Gebäudestruktur zu erhalten. "Wir waren dabei bestrebt, das Haus so weit wie möglich wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen", berichtet Renzenbrink. Obwohl sich die Umsetzung der Maßnahme als ein äußerst schwieriges Unterfangen erwies, nahm der heimat-verbundene Unternehmer diese Herausforderung an - mit Erfolg, wie sich später herausstellen sollte. So wurden unter anderem "Bausünden frühere Jahrzehnte beseitigt, Lehmwände nach historischen Vorgaben gestaltet, marode Balken durch neue ersetzt und Türen eingebaut, die aus der Entstehungszeit des ortsbildprägenden Bauwerkes stammen.

"Wir haben dabei so weit es eben möglich war alte Baumaterialen eingesetzt", unterstreicht Wilhelm Renzenbrink. Das Hauptziel habe darin bestanden, "das Ambiente der damaligen Zeit wiederherzustellen". Um diese selbst auferlegte Vorgabe umsetzen zu können, sei auch die Innenausstattung mit viel Liebe zum Detail ausgewählt worden - beispielsweise für den Essbereich und die "gute Stube".
Großes Lob zollt der Unternehmer, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Karl Arnold die Bauleitung innehatte, den bauausführenden Firmen. Sie alle hätten hervorragende Arbeit geleistet.